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1. November 2011 / Wibos

Großes Kino: Club Lightplanke in Bremen


An der Meile tut sich was, am 02. 09. 2011 hat der “Lightplanke Club” im ehemaligen Illuminé offiziell eröffnet. Am oberen Ende der Partystraße hat sich eine junge Truppe richtig was vorgenommen. Viel Zeit, Arbeit, und Herz  wurden mobilisiert, um einen hochwertigen Clubraum namens “Lightplanke 2.0” zu schaffen! Dabei mussten die Macher den Rückschlag eines Wasserschadens hinnehmen, Teile des neu angefertigten Inventars wurden zerstört. Im Gespräch erfuhren wir aber auch wichtigere Details: Der Club wird mit einer 11 qm LED-Fläche an der Wand hinter dem DJ-Counter ausgestattet sein, 6500 programmierbare Lämpchen. Ein speziell für den Club angefertigte High-End PA-Anlage wird die Musik transportieren, allein eins der vier Basshörner können 1500 Watt umsetzen. Sitzgelegenheiten gibt es in Sitzgruppen für 4 bis 15 Personen, weitere werden um die Tanzfläche bereitgehalten. Das Interieur geht stilistisch in Richtung “Urban-industry-style”. Dem urbanen Flair leerstehender Gebäude, in denen Techno im Untergrund seinen Anfang nahm, will man hier stilistisch die Treue halten. In Verbindung mit einer hochwertigen Lichtanlage und Deko-Elementen wie Computerplatinen, soll hier eine einzigartige Atmosphäre entstehen.
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Wie, Techno?
Auch programmatisch will man aufs Ganze gehen. So werde es samstags regelmäßig große Bookings geben. Den Anfang machte am 2. 9. “Uto Karem”, der Italiener gilt in der elektronischen Musik-Szene als Shootingstar. Uto Karem überzeugt durch seine soulig groovenden elektronischen House-Sounds, für Freunde der elektronischen Musik war das ein echtes Highlight hier in Bremen. Regelmäßig einmal im Monat wird die Lightplanke zum Hip Hop District, so zum Beispiel am 10. 9. mit DJ Stylewarz. Der Bremerhavener ist eine Legende in der deutschen Hip Hop Szene. Der Lightplanke Club wird vorerst nur samstags öffnen. Der Freitag wird jedoch nachziehen, vor allem mit verdienten professionellen kleineren Bookings an den Reglern. Drum`n´Bass und Goa wird jedoch nicht zu hören sein.Den Machern der Lightplanke geht es vor allem um hochwertige Club-Kultur und um die Liebe zur Musik. Freier Eintritt bis 23 Uhr, ausgenommen Konzerte, ausreichend Sitzgelegenheiten und Bier vom Fass sind dem Club-Gedanken gezollt. Man setze mittelfristig auf Stammgäste und plane die Einführung einer Membercard. Erfahrene Angestellte mit Szenekenntnissen werden an der Tür stehen. Drogen und verlotterte Leute kommen nicht rein. Toleranz und Freiheit hat für das Team der Lightplanke an dieser Stelle scheinbar Grenzen. Ganz bewusst wolle man auch die Preise moderat halten, der Eintritt wird in der Regel zwischen 6,- und 12,- € liegen. Longdrinks sind für 6,- € erhältlich und 0,3 l Haake Beck vom Fass für 2,60 €. Darüberhinaus werde man auch Cocktails und Spezialitäten anbieten. Den Leuten von der Lightplanke ist es sehr wichtig, ihren Gästen ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten.
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Die Anlage ist der Hammer
Alles in allem schwingt bei dem Projekt Lightplanke 2.0 viel Idealismus, Stolz, Ehrgeiz und Spaß an der Sache mit. Es bleibt dem Lightplanke-Team zu wünschen, dass sie ihre Vorstellungen auch so umsetzen und damit einen für Bremen einzigartigen Club betreiben können. Soviel lässt sich jetzt schon sagen: Zumindest hinsichtlich der Musik-Anlage wird man in Bremen vergeblich nach vergleichbarer Qualität suchen.
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