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25. September 2012 / Wibos

Neuer Veranstaltungsraum in der Überseestadt


Feiern in der Überseestadt


Der Eingang zu Quai Dinnerschuppen in der Bremer ÜberseestadtDie River Hudson Gastronomie GmbH expandiert in der Überseestadt. Zusätzlich zum Hansen mit “junger frischer Küche”, dem “mediterran inspirierten” Riva, sowie dem Café “Docks” und der “Sky Bar”, wird es jetzt von der Firma in der Überseestadt auch einen Veranstaltungsraum für private Partys und Firmenfeiern geben. „Quai Dinnerschuppen“ wurde er getauft, wir sprachen darüber mit Geschäftsführer Paul-Alexander Völcker in der Überseestadt.

Die Gastronomie und Eventbranche gilt als so etwas wie ein Frühindikator für den Zustand einer Wirtschaft. Ein gutes Zeichen also, wenn  ein Gastronomie-Unternehmen wachsen will und wächst. Wir berichteten vor ein paar Jahren regelmäßig vom Hudson Eventloft in der Überseestadt, in dem sich einst das größte Restaurant Bremens befand. Die Idee, dort ein Restaurant zu etablieren, erhielt nicht zuletzt wegen des Mutes zu einem solchen Vorhaben viel Aufmerksamkeit. Viele hielten es damals für verfrüht, angesichts der Quartiersentwicklung in der Überseestadt. Es kam wie es kommen musste, verschiedene Gastronomen scheiterten an der Lage, unter anderem Achim Grunert. Die River Hudson Gastronomie GmbH übernahm damals von Grunert das Restaurant. Zwei Monate später entschied man sich unter der neuen Führung von Paul-Alexander Völcker das Nutzungskonzept zu ändern: “Ein Restaurant ließ sich dort damals in der Größe nicht kostendeckend führen”, erzählt uns Herr Völcker. “Wir waren damals auch etwas verärgert über die Berichterstattung, die Beschreibung “Pleite” machte die Runde. Und das war es nicht, im Gegenteil. Tobi Meisners Soho Club und Hudson Eventloft ist einfach das bessere Nutzungskonzept, die Entscheidung dafür, hat der River Hudson Gastronomie GmbH die Existenz gesichert.”

Und dieses Jahr konnte investiert werden, in den “Quai” Dinnerschuppen. Ein Veranstaltungsraum mit 240 qm im Schuppen 2 gelegen. 80.000 € wurden in den Innenausbau investiert. Völcker: “Wir haben im Docks, Riva und im Hansen fast jedes Wochenende eine Feier. Um dem Bedarf gerecht zu werden, war das Quai nur der nächste logische Schritt.” Für September sind bereits drei Veranstaltungen gebucht, vier sind das monatliche Ziel. Die Inneneinrichtung gestaltet sich in Holzoptik und braun-weißen Farben, dekorative Bilder an den Wänden werden die alte Überseestadt zeigen. Man bleibt dem Quartier stilistisch sozusagen treu.

Öffentliche Veranstaltungen sind im Quai Dinnerschuppen “nicht geplant”, aus Rücksicht auf die Geschäftspartner in der Nachbarschaft: “Wir wollen den Konzepten Andreas Rosenbaums Event Schuppen und Tobi Meisners Soho Club keine Konkurrenz machen, daher die Spezialisierung auf Firmenfeiern, Banketts und ähnliches, das Quai ist auch deutlich kleiner als Das Hudson oder den Eventschuppen von Rosenbaum”, so Völcker. Schließlich stelle man für beide auch des Öfteren das Catering.

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8. Juli 2012 / Wibos

Bürgermeister-Smidt-Brücke in Bremen


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8. Juli 2012 / Wibos

Wiese in Rablinghausen


 

 

7. März 2012 / Wibos

Glasbox umgezogen


Neuer Glasbox-Standort in der Ostertorswallstraße

Vor kurzem wurde das neue Ladengeschäft der Glasbox feierlich eröffnet. Im Vergleich zum alten Standort in der Bahnhofsvorstadt, hat sich für Inhaberin Kathrin Vorsmann vieles verändert. 

Der Eingang zur Glasbox

Zunächst für ein Jahr hat Kathrin Vorsmann die Ladenfläche in der Nähe des Bremer Schüsselkorbs gemietet. Das neue Geschäft macht um einiges Mehr her, als die kleine Glasbox in der Bahnhofsvorstadt. Das Lokal hat Teppich, mehr Ausstellungsfläche, eine Küche und einen Platz für Näharbeit – was will man mehr als Selbermacherin? Natürlich, etwas verkaufen möchte sie auch. Die Glasbox bietet allerhand Alltagsgüter: Couch-Kissen, Taschen in unterschiedlichen Größen und Formen, T-Shirts, Röcke, Schmuck und und und. Alles von jungen Bremer Selbermachern in Handarbeit und in Einzelstücken liebevoll hergestellt. Frisch gepresste Schallplatten finden sich allerdings auch in der Glasbox. Das Bremer ZCKR-Label vertreibt dort seine Scheiben – feine elektronische Musik ausschließlich auf Vinyl veröffentlicht.

Das Denkmal- und Kulturschiff MS Stubnitz wird Anfang Mai 2012 in Bremen anlegen. Als Überbleibsel der DDR-Fischerei, ist es heute als fahrendes Denkmal und Kulturraum unterwegs und bietet vor allem Kunstausstellungen und kulturellen Veranstaltungen einen Raum an wechselten Orten. Kathrin Vorsmann wird im Rahmen des Aufenthaltes des Schiffes in Bremen einen Kreativmarkt auf der Stubnitz im Mai organisieren. Wer mehr über die Glasbox wissen will schaut am besten selbst mal in der Osterwallstraße 66 vorbei – Glasbox: Kreatives und Interdisziplinäres von Bremern für Bremer.

21. Februar 2012 / Wibos

Marco Fricke im Porträt


n der Reihe “Szene-Menschen” portraitieren wir in den nächsten Monaten lokale Persönlichkeiten aus dem Bremer Nachtleben. Heute erfahrt ihr mehr über den DJ, Produzenten, Veranstalter und Grafikdesigner Marco Fricke.

DJ Marco Fricke

DJ Marco Fricke auf dem Dach des Atlantik Grand Hotel

Er ist der kreative und erfahrene Kopf hinter ein paar der angesagtesten Partys der Stadt, Veranstalter, DJ und Art Director in einer Position. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Jimmy Deroy, stampfte Marco Fricke 2007 die Partyreihe Redlight District aus dem Boden, heute eine Marke wie ein Gäste-Magnet für die Tanzfläche des NFF! Die beiden sind ebenfalls verantwortlich für die Designs weiterer Corporate Identitys, so zum Beispiel für den Löwenkopf des Restaurants Leos, oder auch das stadtbekannte LV! des La Viva samt Homepage. Aber, immer der Reihe nach.Erste Cluberfahrungen sammelte Marco nicht als DJ, er arbeitete während seiner Ausbildung am Wochenende im Footys (das heutige Il Mio) als Kellner und Barkeeper. Leute wie Oliver Bodzin oder Michi Lange legten dort damals an Clubabenden auf, nicht die schlechtesten um sich ein paar DJ-Fähigkeiten abzugucken. Marco Fricke beschäftigte sich da schon viel mit Club-Musik, seine erste Chance als DJ erhielt er im Seven Seas auf den Höfen, der heutigen Beluga Bar. La Viva Betreiber und Schulfreund Andre Scheulenburg leitete damals den Laden. Für kleines Geld schlug sich Marco dort die Nächte um die Ohren, Vor allem Black Music kam auf seine Plattenteller.

20. Februar 2012 / Wibos

Neues in der Waterfront


Restaurant Miku neu in der Waterfront

In der Waterfront hat Anfang Dezember ein neues Restaurant eröffnet – im “Miku” lässt es sich nach Herzenslust asiatisch Essen. Am Montagabend wurde der Presse vorgestellt, wie es sich speisen lässt, in diesem kulinarischen Anziehungspunkt der größten Bremer Mall.

Das Miku – vom Inneren der Waterfront nicht erreichbar – wirkt nicht groß im ersten Moment. Eher gemütlich vereinnahmt eine große Couch-Garnitur, mit kollektiver Fußablage den ersten Eindruck des Lokals. Jedoch, es erstrecken sich hier auf frisch renovierten 900 qm Gastraum knapp 300 Sitzplätze. Im Miku gibt es von Suppen, über Sushi und Currys hin zu asiatischen Nachspeisen, kulinarisch-asiatische Reize zu entdecken. An einem offenen Küchenbereich stellt man sich einfach so viel zusammen wie man möchte und so oft man will. Mittags gibt`s vom fertigen Buffet für 9,90 €. Am Abend wird das Angebot um frisch Gebratenes ergänzt, das sich auch selbst zusammenstellen lässt. Für 16,90 € All-you-can-eat  ist man dabei.

Gastraum des Miku

Restaurant Miku in Bremen – Waterfront

Exotisches, zum Beispiel Zebra und Kangeru
Auf einer großen Bratplatte kann beobachtet werden, wie die soeben zusammengestellten, teilweise blanchierten Zutaten, ihre Röstaromen erhalten. Bei mir gab es Pakchoi, Broccoli, Zwiebeln, Paprika, Kängeru, Zebra und zwei Garnelen. Dazu eine vom Chef Michiel Kuo persönlich empfohlene leicht scharfe Chop Sui Soße. Wie Kängeru schmeckt? Es unterscheidet sich geschmacklich nicht wirklich von Rindfleisch, auch das Zebra-Fleisch überraschte geschmacklich nicht. “Die Leute wollen etwas Exotisches geboten bekommen”, erzählt uns Herr Kuo und sagt, dass es ab März auch Dim Sum (Wikipedia.de) geben werde. Auf Wunsch bereite man á la carte-Gerichte auch ohne Geschmacksverstärker. Zum Nachtisch empfiehlt er das angebotene Eis von Bruno Gelato, von dieser Marke erhalte man auch den Kuchen für das Nachmittagsgeschäft.

Große Terrasse, Lounge ab Herbst im Obergeschoss
Das Restaurant ist geradlinig und modern eingerichtet, auf asiatischen Nippes wurde hier verzichtet. Die Inneneinrichtung wurde komplett aus China importiert, gepolsterte Stühle mit hohen Lehnen und große runde Sitzecken wirken einladend und entsprechen nicht dem systemgastronomischen Gedanken der schnellen Küche mit möglichst geringer Aufenthaltsdauer. 150 Außenplätze werden im Sommer den Gastraum ergänzen.  Im Herbst wird im Obergeschoss eine asiatische Lounge mit Bar eröffnen, für alle Kino-Besucher entsteht dort dann eine echte Alternative zum benachbarten Alex, um am späten Abend nach dem Film noch ein bisschen zusammenzusitzen und etwas zu trinken. Die Service-Mitarbeiter sind sehr freundlich und aufmerksam, sie verkörpern auch durch überwiegend asiatische Herkunft das Restaurant-Konzept.

Es hat nicht nur uns gefallen, auch andere Gäste überzeugte der Charme des Lokals, die, wie wir nach ein paar Stunden satt und zufrieden das Miku verließen. Weitere Infos finden sich auf der Website des Restaurants. Hier ein paar Eindrücke vom Herd:

18. Januar 2012 / Wibos

Nachhaltigkeit – … oO0Oo … was`n das?


Über Nachhaltigkeit wird viel erzählt, man könnte es auch kommunizieren nennen. Aber was bedeutet es eigentlich, sich wirklich nachhaltig zu verhalten? Ist es für die Mehrheit von Firmen und Menschen nicht bloß eine reine Image-Frage? Ich sage ja, in der Regel ist es das! Ich sage euch auch warum.

Aufgenommen an der Mecklenburgischen Kleinseenplatte

Umweltschutz geht uns alle an

Wir leben in der Regel in Situation, in der mindestens zwei Akteure sich einer gemeinsamen, endlichen und selbstregenerativen Ressource bedienen (müssen). Um den höchsten Nutzen aus dieser Quelle zu beziehen, muss weiterhin zwischen kurzer und langer Frist unterschieden werden, womit wir auch schon beim Problem des nachhaltigen Erhalts der Nutzung dieser Ressource angelangt sind. Denn den kurzfristig größte Nutzen für sich selbst, erzielt ein Akteur durch eine Intensivierung des Abbaus (Ausbeutung) dieser Ressource, wodurch er diese allerdings zerstört und sich früher oder später eine andere Quelle erschließen muss. Dieses Verhalten entspricht der Regel heutigen wirtschaftlichen Verhaltens und oft auch des faktischen politischen Willens in entwickelten Ländern, auch wenn es der Bevölkerung nicht so verkauft wird. Es ist orientiert am Menschenbild des nur theoretisch existenten Homo Oeconomicus – egozentrisch, gierig, asozial und damit rein materialistisch – er ist ein skrupeloser Ausbeuter. Er trifft sogenannte dominante Entscheidungen, die für ihn die kurzfristig Nützlichsten sind, unabhängig davon, wie andere Akteure entscheiden, mit denen er über den Entscheidungsgegenstand zusammenhängt.

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